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Türchen Vier: Heimat.

«Heimat isch es Gfühl und kein Ort.» Der Song des Schweizer Rappers dröhnte aus den Boxen des Autoradios, als das Vibrieren des Handys in seiner Gesäßtasche den Eingang einer SMS anzeigte. Mühsam fischte er das Mobiltelefon aus der Tasche, ohne die sich jetzt aufstauenden Autos der Autobahn vor ihm aus den Augen zu lassen. «Danke!» Sie hatte geschrieben. Ein glückliches Lächeln huschte über sein Gesicht. Text & Bild aus meinem aktuellen Kurzgeschichtenband «Den Himmel berühren». Den man übrigens hier bestellen kann.

Idyll.

«Der Begriff Idyll (n., von altgriechisch εἰδύλλιον eidýllion, ursprünglich „Bildchen“, dann „kleines Gedicht“), auch Idylle (f.), bezeichnet umgangssprachlich ein harmonisch verklärtes ländliches Leben. Man meint damit meist ein Bild oder einen Zustand, die auf den Betrachter beschaulich und friedlich wirken.» Erklärt Wikipedia. Ja, und dann komm‘ ich ins Studieren, wenn ich draussen unterwegs bin, zu Fuss, oder auf dem Bike. Und mich die Schönheit fast erschlägt: Ist meine Wahrnehmung «verklärend», weil die Wirklichkeit zur Zeit – vielleicht schon immer – manchmal ziemlich traurig ist? Oder gibt es diese harmonische Schönheit wirklich? Wann spüren wir sie, wann täuscht unsere Wahrnehmung nicht? Wenn die Harmonie wirklich ist – warum verteidigen und schützen wir sie nicht?