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Auf den Kopf gestellt

«Wahrnehmung schafft Wirklichkeit» – sagt die Kommunikationstheorie. So bestimmt möglicherweise auch unser Blick auf die Wirtschaft (und das Leben) unsere Wirklichkeit. Weil wir handeln, wie wir denken. Umgekehrt – könnte möglicherweise eine veränderte Wahrnehmung die Wirklichkeit verändern? Stellen wir doch einmal Gewohntes auf den Kopf und setzen wir uns in einem Gedankenspiel dem Perspektivenwechsel aus.

Rache!

«… Die Flamme schoss erneut hoch in sein Bewusstsein: Rache. Amon drückte ab. Dasselbe zischende Plopp wie kurz zuvor, der Einschlag der Kugel riss die Brust des Killers auf, sein Oberkörper schleuderte zurück auf den Boden. Amon blickte entsetzt an die Wand, auf die sich eine Blutfontäne ergoss. Er hatte abgedrückt, und es war ganz leicht gewesen. …» Ein Auszug aus meinem aktuellen Buch. Wer mehr lesen will? Ganz einfach hier bestellen. Dann gibt’s sattes Lesevergnügen: actionreich, spannend und augenzwinkernd.

Trump – ’ne Frau? Total abgedreht oder?

Ist die Wirklichkeit noch haarsträubender als wir sie uns vorstellen können? Wie wir wissen, lauscht die NSA in der Bundesrepublik mit, ebenso wie «intelligente» Straßenlaternen, Marke Huawei, auch schon in Deutschland filmen, ohne dass wirklich jemand weiß, ob die Daten bei chinesischen Überwachern landen. Während also Bundeswirtschaftsminister Altmaier China und USA argumentativ in einen Topf wirft und der amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell vor Wut schäumt, habe ich mir aus Lust am Schreiben einen nicht ganz ernst zu nehmenden Thriller gegönnt: Eine unterhaltsame Story als ironische Fußnote zum Wahnsinn der Gegenwart – und mit offensichtlich hoch aktuellen Bezügen zur gegenwärtigen Diskussion um private Datensicherheit.

Vom Wald und seiner Mutter.

Das waren die Achtziger: Waldsterben im Original. Das ist die Gegenwart: Waldsterben 2.0. Das Ganze könnten wir auch beschreiben mit «Der Wald in der Zeitmaschine». Denn die Sprachbilder verrutschen immer noch: «Männer» «pirschen» durch den Wald, während «einsame» Grillen zirpen, und «hoch angesetzte Augenbrauen» beharrlich forschender Förster noch höher gezogen werden. So weit, so schlecht der Stuss, der zuweilen im Zusammenhang von Wald und Klima(wandel) in den Medien verzapft wird. Da wird dann zum Beispiel auch von der «Mutter des Waldes» gefaselt. Wer das ist? Die Buche. Davon haben allerdings Förster und Forstwissenschaftler noch nie gehört. Macht aber nix. Denn die Assoziation ist einfach zu schön, um sie nicht für den (laienhaften) Leser auszuschlachten. Doch unverhofft kommt unsereins so ins Grübeln: Wer könnte denn der «Vater» sein? Die (deutsche) Eiche. Vorsicht, die (völkische) Falle schnappt gleich zu. Aber halt! Hä? Die? Geht ja gar nicht. Sind ja alles Mädchen im Wald: die Fichte, die Tanne, die Kirsche, die Robinie, die Kastanie, die Lärche, die Douglasie, … also wäre eigentlich nur der Nussbaum oder der Hasel …

Religion Elektromobilität: Der Zug der Lemminge.

Politiker versprechen in der Regel das Blaue vom Himmel. Da passt es wunderbar, dass Blau die Farbe der Elektromobile ist: Während grün Bewegte schon den Verbrennungsmotor verbieten möchten, proklamieren andere zukunftsbesoffen das Zeitalter der Elektromobilität schon in spätestens fünfzehn Jahren. Für jene, die ökologische Vorbildung haben, mutet das Ganze allerdings manchmal an wie der Zug der Lemminge – er endet in der Regel am Abgrund und mit dem Sturz ins Meer.

Kreativität – der Mut das vermeintlich Unmögliche neu zu denken

Kreativität – ein oft überstrapazierter Begriff. Weil ihn viele verwenden, angeblich alle das Gleiche meinen, und trotzdem jeder etwas anderes darunter versteht. Stimmt das so? Und stimmt es, wenn behauptet wird, dass jeder kreativ sei? Viele Unternehmen haben sich «Kreativität» auf die Fahnen geschrieben. Nicht erst in schwierigen Zeiten – obwohl jetzt völlig neue Herausforderungen kreative Lösungen benötigen. Sie ist nicht ganz einfach, die Frage danach, was genau «Kreativität» bedeutet. Wir versuchen eine Annäherung. 

Perspektivenwechsel

«Wahrnehmung schafft Wirklichkeit» – sagt die Kommunikationstheorie. So bestimmt möglicherweise auch unser Blick auf die Wirtschaft (und das Leben) unsere Wirklichkeit. Weil wir handeln, wie wir denken. Umgekehrt – könnte möglicherweise eine veränderte Wahrnehmung die Wirklichkeit verändern? Setzen wir uns doch in einem Gedankenspiel einmal dem Perspektivenwechsel aus.