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«Cuba Libre» virtuell.

Endlich wieder mal ungezwungen Leute treffen und mit einem schönen «Cuba Libre» bis spät abends am Tresen abhängen? Diese Idee wirkt aus der Zeit gefallen, oder ist bestenfalls eine wehmütige Erinnerung an Vor-Corona-Zeiten. Dominik Galander, lang erfahrener Barkeeper und Betreiber mehrerer Bars in Berlin will das trotz Lockdown und Schließungen seiner Lokale möglich machen. Mit der gleichnamigen «Galander Bar» in Berlin-Kreuzberg hat er ein ehrgeiziges Projekt an den Start gebracht – die erste virtuelle Bar Deutschlands.

Ausgangssperren sind «mittelalterlich».

Mit teilweise sinkenden Inzidenzzahlen sind Ausgangssperren und Pflicht zum Maskentragen, wie sie in einzelnen Bundesländern und Landkreisen bis heute Bestand hatten, einstweilen Geschichte. Die Diskussionen um die Angemessenheit, beziehungsweise um die sachlichen Grundlagen für die Maßnahmen allerdings nicht unbedingt. Der Physiker Dr. Gerhard Scheuch, der als einer der renommiertesten Aerosol-Forscher Europas gilt, bezieht mit einem deutlichen Statement Position: «Im Freien eine Maske zu tragen, ist völliger Unsinn.» Gerhard Scheuch war von 2007 bis 2013 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin und berät heute die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie viele pharmazeutische Unternehmen und Institutionen.

Coworking für neue Perspektiven

Die Veränderung der Arbeitswelt schreitet zweifelllos voran. Die Pandemie scheint den Prozess allenfalls zu beschleunigen. So sind die so genannten Coworking Spaces dabei, sich als geschätzte Alternative zu klassischen Büros und gewohnten Arbeitsformen zu etablieren. „Büroflächen wie sie die internationalen Riesen wie zum Beispiel wework anbieten, allerdings sind nicht das, was wir unter Coworking verstehen“, erklärt Frederic Geiger, einer der Gründer von Startblock, das bislang erste und einzige Coworking Space seiner Art in der Lörracher Kernstadt.

Veränderung? Ja. Natürlich. Leben.

Der Kopf sei rund, damit sich die Richtung der Gedanken ändern könnte. Habe ich kürzlich gelesen. Passt. Deshalb also denke ich heuer im Advent, eine Zeit, die alljährlich darauf hinweist, dass mit Jesu Geburt etwas Neues begonnen hat und beginnen wird, über Veränderung nach. Veränderung – die uns allen im zu Ende gehenden Jahr einiges abverlangt hat. Jetzt könnte man natürlich lang und breit darüber räsonieren, was an der Veränderung durch die Pandemie gut oder vor allem schlecht ist. Eine Diskussion, die jedoch nicht weiterhilft, denn zuallererst ist die Veränderung ganz einfach ein unumstösslicher Fakt. Und mal ehrlich: Wäre es so toll, wenn immer alles bleiben würde, wie es war?