Alle Artikel in: Fotos

Fotos

Türchen 17: Mythen?!

Die Dinge liegen in der Regel anders, als es erscheint. Manchmal sprechen wir dann von Mythen. Sie stehen für die Wirklichkeit, die einen Schatten des scheinbar Offensichtlichen wirft. Stimmt doch? Niemand würde bestreiten, dass es den «Grossen Mythen» in der Zentralschweiz gibt – auch wenn er nur seinen Schatten sieht.

Das sechzehnte Türchen: Perspektivenwechsel.

«Wahrnehmung schafft Wirklichkeit» – sagt die Kommunikationstheorie. So bestimmt möglicherweise auch unser Blick auf die Wirtschaft (und das Leben) unsere Wirklichkeit. Weil wir handeln, wie wir denken. Umgekehrt – könnte möglicherweise eine veränderte Wahrnehmung die Wirklichkeit verändern? Setzen wir uns doch in einem Gedankenspiel einmal dem Perspektivenwechsel aus. 

Das zehnte Türchen: Alles im Griff?

Alles im Griff. Er kam zügig voran. Jetzt kam eine ausgesetzte Stelle, er musste sich weit ausschwingen. Nur noch die Fußspitzen hatten Kontakt zum kleinen Felsband, seine Rechte krallte sich am Granit fest, mit links hängte er den Sicherungskarabiner ein. In diesem Moment realisierte er die gewaltigen Dimensionen um sich herum: 500 Meter Wand gähnten unter ihm im kalten Schatten, ein atemberaubendes Panorama weitete sich machtvoll. Alles im Griff? Die Illusion seines Lebens.

Das neunte Türchen: Vernascht.

Sie sah ihn mit schmachtendem Blick an und sagte: «Männer, die kochen können,sind unwiderstehlich!» Und dann vernaschte sie … den Teller mit frisch zubereiteter Pasta. Text & Bild aus meinem aktuellen Kurzgeschichtenband «Den Himmel berühren». Den man übrigens hier bestellen kann.

Das siebte Türchen: Aufstehen für die Kunst.

«Es ist sehr verlockend, den Mund nicht aufzumachen. Aber Kunst ist das Gegenteil davon. Kunst ist, Risiken einzugehen, selbst wenn man nicht immer glaubt, damit etwas bewegen zu können. Etwas zu riskieren, weil es einen das Leben spüren lässt.» Sagt Jason Isbell, ein amerikanischer Singer-Songwriter. Die Initiative www.aufstehenfuerdiekunst.de kämpft für die Kunst in lebensfeindlichen Zeiten wie diesen. Denn Kultur ist für eine Gesellschaft Über kurz oder lang überlebenswichtig.